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Klima und Wetter Namibias

Namibia – eines der sonnenreichsten Länder der Welt

300 Tage Sonnenschein im Jahr, Blauer Himmel und warmes Wetter machen Namibia zu einem Top-Reiseziel300 Tage Sonnenschein im Jahr, Blauer Himmel und warmes Wetter machen Namibia zu einem Top-Reiseziel

Mit durchschnittlich 300 Sonnentagen im Jahr gehört Namibia mit zu den sonnenreichsten Ländern der Welt. Es herrscht zumeist arides Klima, das heißt, dass die potenzielle Verdunstung höher ist als die vorhandenen Niederschläge, woraus wiederum eine geringe Luftfeuchtigkeit resultiert.

Im Allgemeinen lässt sich das Klima Namibias als heiß und trocken beschreiben, große Temperaturschwankungen sind jahreszeitlich und auch innerhalb eines Tages landestypisch. Zwischen den einzelnen Landesteilen gibt es jedoch erhebliche klimatische Unterschiede bei Temperatur und Niederschlägen. Die Niederschlagsmengen nehmen von Südwesten nach Nordosten zu, von jährlich 0 mm bis 600 mm als Maximum. 

Namibisches Klima nach Regionen

Der immergrüne Caprivi-Zipfel

Ein Büffel im Mudumu Nationalpark genießt das Caprivi-WetterEin Büffel im Mudumu Nationalpark genießt das Caprivi-Wetter

Der Caprivizipfel (und auch das Kavangogebiet) im Nordosten hat die meisten Niederschlagsmengen bis 600 mm, im äußersten Nordosten des Caprivizipfels sogar bis 800 mm pro Jahr. Hier hat man auch die höchste Luftfeuchtigkeit und es herrscht ein heißes feuchttropisches Klima mit dem höchsten Grünanteil im Land. Flüsse und Sümpfe sind im Caprivi reichlich vorhanden und bestimmen die Landschaft. In den Sommermonaten ist es hier durchschnittlich 35° C warm, die Nachttemperaturen betragen durchschnittlich 20° C. Der Winter im Caprivi ist tagsüber im Durchschnitt angenehme 28° C warm, nachts bis 7° C, wobei die Tiefsttemperaturen im Winter schon mal bis auf 1° C absinken können, Frost gibt es hier aber keinen. In den Sommermonaten gibt es im Caprivi 8 bis 10 Regentage im Monat, in den Monaten Juni bis August so gut wie keinen Regen.

Binnenhochland um Windhoek

Zwischen Kalahari im Osten und der Namib im Westen mit der Hauptstadt Windhoek im Zentrum liegt das namibische Binnenhochland. Dieses Hochland bietet, bedingt durch seine  Höhe von durchschnittlich 1700 m (bei Windhoek bis 2000m) gemäßigte Temperaturen und mittlere Niederschlagsmengen. Die Durchschnittstemperaturen liegen zwischen 30°C im Januar bis 20°C im Juli tagsüber und zwischen 17°C im Januar und 7°C im Juni nachts. In den Wintermonaten ist hier leichter bis mittlerer Nachtfrost möglich.

Zwischen Juni und September fallen fast keine Niederschläge. Im durchschnittlichen Jahresmittel der letzten 20 Jahre betrug die Niederschlagsmenge in Windhoek 370 mm. Davon entfallen auf die Monate Januar bis Mai 296 mm, in den Monaten Juni bis September 5,2 mm und von Oktober bis Dezember 76 mm.

Namib und Kalahari Wüste

In den Wüstengebieten der Namib und der Kalahari sind nur wenige Niederschläge zu erwarten, wobei die Kalahari mehr Niederschlag erhält als die Namib. Die Temperaturen können im Sommer über 40°C klettern, im Extremfall sogar bis auf 50°C. Im Winter sind immer noch angenehme 20° bis 25°C zu messen. Nachts können aber durchaus Frostgrade auftreten. Für einige Urlauber stellen die hohen täglichen Temperaturschwankungen eine Herausforderung dar.

Das raue Klima der Atlantik-Küste

Sandwich Harbour an der namibischen Küste - Wo der Atlantischer Ozean und das Namib Dünenmeer zusammentreffenSandwich Harbour an der namibischen Küste - Wo der Atlantischer Ozean und das Namib Dünenmeer zusammentreffen

Je näher man sich der Atlantikküste nähert, umso weniger Regen gibt es. Hier unterscheidet sich das Klima wesentlich von den übrigen Landesteilen. Aufgrund des kalten Benguela-Stroms an der Atlantikküste fallen hier die Temperaturen gegenüber dem Landesinneren stark ab. Der vorherrschende Südwestwind wird durch den Benguela-Strom so stark abgekühlt, dass es in der Höhe zu keiner Wolkenbildung kommt. Jedoch entsteht über dem Atlantik eine Nebelbank, die sich an durchschnittlich 200 Tagen im Jahr über dem Küstenstreifen aufhält und durchaus auch mal einige Kilometer ins Inland vordringen kann.

Durch den konstanten Südwesterwind gibt es an der namibischen Atlantikküste zwischen Sommer und Winter kein großes Temperaturgefälle. Betragen zum Beispiel in Swakopmund die mittleren Temperaturen im Januar 20 °C, so liegt die Durchschnittstemperatur im August bei 16°C. In den Wintermonaten, vor allem bei Nebel, kann es empfindlich kühl sein. Namibia ist kein Land für einen Badeurlaub, da der Atlantik nur selten über 19°C warm wird und wenn dann nur im Januar – März.

Wetter im Jahresverlauf

Regen in der Namibwüste im Regenrekordjahr 2010/2011Regen in der Namibwüste im Regenrekordjahr 2010/2011

Im Allgemeinen lassen sich, wenn man vom durchschnittlichen Wetter ausgeht, folgende Schlussfolgerungen ableiten:

In den Monaten Dezember bis März ist es überall sehr heiß, es ist Hochsommer. Die Hauptregenzeit beginnt im Januar (oft Gewitter oder kurze, aber heftige Regenschauer). Es bildet sich eine üppige, grüne Vegetation aus.

In den Monaten April bis Mai ist noch Regen möglich. Die Temperaturen gehen langsam zurück.

Juni bis September ist Winter in Namibia. Niederschläge fallen nicht mehr (außer im äußersten Süden Namibias – da ist Winterregengebiet) und tagsüber ist es mäßig bis angenehm warm. Nachts wird es empfindlich kalt, im Binnenhochland und in der Wüste tritt Nachtfrost auf. Die Vegetation geht von Grün ins Braune über.

In den Monaten Oktober und November setzt sich die im September bereits begonnene Erwärmung weiter fort, es wird wieder heiß. Die so genannte „kleine Regenzeit“ sorgt für heiß ersehnte Niederschläge nach der langen Trockenperiode.

Beste Reisezeit für Namibia

Etoscha Wasserloch in der TrockenzeitEtoscha Wasserloch in der Trockenzeit

Jeder einzelne Monat ist eine Reise nach Namibia wert. Die von vielen Urlaubern als beste Reisezeit für Namibia angesehene Periode sind die Monate Mai bis Oktober. Es fallen kaum oder gar keine Niederschläge und der Urlauber kann, abgesehen von der hin und wieder vernebelten Atlantikküste, ungestörten Sonnenschein genießen. Das Klima ist gemäßigt, tagsüber ist es nicht extrem heiß, am Abend allerdings kann es empfindlich kalt werden.

Auch sind diese Monate für die Tierbeobachtungen am besten geeignet. Da die Vegetation und die Wasserstellen im Feld langsam austrocknen, müssen sich die Tiere an den natürlichen oder künstlichen Wasserlöchern versammeln und können eben dort von den Namibia Urlaubern einwandfrei beobachtet und fotografiert werden. Das trifft vor allem auf den Etoscha Nationalpark zu, aber auch auf private Farmen und Lodges.

Sternenbeobachtung in Namibia

Wandernde Sternes © IAS Observatory HakosWandernde Sternes © IAS Observatory Hakos

Bedingt durch die geringe Bevölkerungsdichte, die sehr geringe Luftverschmutzung und vor allen durch die äußerst geringe Lichtverschmutzung bieten sich in Namibia ideale Bedingungen zur Beobachtung des südlichen Sternenhimmels. Eine der besten Beobachtungsmöglichkeiten ist der Gamsberg, der größte Tafelberg Namibias, mit einem bis 2,5 km langem und 800 m breitem Plateau. Dieser zählt auch heute noch zu den weltweit drei besten Beobachtungsstandorten des Sternenhimmels für die südliche Halbkugel. Geografisch gesehen ist der Gamsberg die höchste Erhebung der Randstufe in Nord-Südrichtung zwischen dem Hochland und der Namib. In ca. 135 km Entfernung von der Hauptstadt Windhoek gelegen und in unmittelbarer Nachbarschaft der Hakosberge kann man hier bis 220 astronomisch nutzbare Nächte mit extrem geringer Luftunruhe nutzen.

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