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Otjikoto

Otjikoto See

Ein See voller Waffen und Munition

Fährt man von Tsumeb auf der B1 Richtung Etosha, liegt nach einigen wenigen Kilometern auf der linken Seite eine Sehenswürdigkeit, die man sich nicht entgehen lassen sollte: der Otjikoto-See. Übersetzt heißt Otjikoto soviel wie tiefes Loch, was auch durchaus zutreffend ist: hat man doch die Tiefe des Sees mit bis zu 145 m vermessen.

Da der See die Form eines umgedrehten Pilzes hat, ist die sichtbare Oberfläche sozusagen das Stielende und der „Hut“ mit dem größeren Volumen liegt weit unter der Oberfläche verborgen.

Karte

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Steckbrief

Typ
Sehenswürdigkeiten
Quartier
-
Camping
-
Lage
Otaviberge
Aktivitäten
Kurzer Rundgang

Die San nannten diesen Ort Gaisis, das bedeutet sehr hässlich und ist Ausdruck dafür, dass der See für die San etwas Unangenehmes und Furchterregendes darstellt. So ranken sich viele Legenden um den See, so dass er unendlich tief ist, dass er mit dem ca. 18 km entfernten Lake Guinas verbunden sei (was aber nicht stimmt) und das das dunkle Wasser des Sees niemanden freigeben würde, der dort hineingeht.

Geologisch gesehen war der See früher eine überdachte Karsthöhle, deren Decke eingestürzt ist und den See so ans Tageslicht treten ließ. Entdeck wurde das fast kreisrund Gewässer mit einem Durchmesser von 100m im Jahr 1851 durch die Herren Andersson und Galton. Diese sollen der Überlieferung nach sehr zum Entsetzen ihrer einheimischen Begleiter darin schwimmen gegangen sein; war doch der Wasserstand damals mehr als 20 m höher als heute.

Im See lagern noch heute große Mengen an Waffen und Munition, da die deutsche Schutztruppe im Jahre 1915 dort ihre Waffen und Munition versenkte, bevor sie vor der südafrikanischen Übermacht kapitulierten. Da der See für Tauchclubs zugänglich ist, wurden einige Waffen geborgen, die nach sorgfältiger Restaurierung im Museum in Tsumeb zu besichtigen sind.

Durch den Windhoeker Tauchclub wurde im See auch so eine Art Unterwassermuseum eingerichtet, indem einige Waffen auf einem Felsvorsprung aufgestellt wurden. Der See ist qualifizierten Tauchern zugänglich, es ist aber Vorsicht geboten, da noch scharfe Munition auf dem Seegrund liegt.

Der Besucher findet, nachdem er seinen Obolus am Kassenhäuschen und Souvenirshop entrichtet hat, eine bemerkenswert grüne und gepflegte Rasenlandschaft auf dem Weg zum See vor. Hier gibt es auch einen Minizoo, wo man unter anderem Strauße, Warzenschweine und ein Krokodil aus nächster Nähe sehen kann.

Erwähnenswert ist ein im Freien stehender und noch teilweise eingemauerter Dampfkessel, mit dessen Hilfe früher eine mittels Dampfmaschine angetriebene Wasserpumpe Wasser aus dem See in die Erzminen Richtung Tsumeb förderte.

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