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Mesosaurus

Köcherbaumwald und Mesosaurus Fossilien

Malerische Landschaften und Köcherbaumwälder im Süden Namibias

In der Nähe der Stadt Keetmannshoop befindet sich ein interessanter touristischer Höhepunkt, ideale Zwischenstation vom zentralen Teil Namibias in den Süden des Landes: Der Köcherbaumwald mit Mesosaurus Fossilien-Fundstätte und Doleritfelsen-Feld.

Karte

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Steckbrief

Typ
Sehenswürdigkeit
Quartier
Rustikales Camp
Camping
Campingplätze
Lage
Fischfluss-Region
Aktivitäten
Geführte Touren zu Mesosaurus Fossilien, Köcherbaumwald und Doleritfelsen
Ungeführte Touren zum Köcherbaumwald
3 und 10 km Wanderungen

Mesosaurus Fossilien

Die Mesosaurus sind eine ausgestorbene Gattung von Echsen, die vor etwa 299 – 270 Millionen Jahren gelebt haben. Sie waren etwa 40 cm bis 1 m lang. Interessant ist, dass die Echsen in Südafrika und Südamerika (Brasilien) gefunden wurden. Das führte der deutsche Geowissenschaftler Alfred Wegener als Beweis für seine Theorie des Kontinentaldriftes aus, nämlich, dass der Urkontinent Gondwana auseinandergebrochen ist und dadurch die heutigen einzelnen Kontinente entstanden sind. Diese Theorie, die er 1915 aufgestellt hatte, war damals sehr umstritten und wurde erst 50 Jahre später offiziell anerkannt.

Auf der Mesosaurus Fossilien-Fundstätte sind einige versteinerte Überreste der Echsen zu sehen, die hier in einem flachen Meer gelebt haben, dass einst Teile von Südafrika und Südamerika bedeckt hatte. Die Fossilien wurden rein zufällig beim Bau einer Farmstraße entdeckt.

Köcherbaumwald

Auf der Farm gibt es neben den Mesosaurus Fossilien auch einen großen Köcherbaumwald bestehend aus etwa 5000 Bäumen. Das Gebiet um Keetmanshoop ist die einzige Stelle in Namibia, wo diese Bäume in einer Art Wald vorkommen, ansonsten sind die Köcherbäume nur vereinzelt zu finden. Die ältesten Köcherbäume auf der Farm haben ein Alter von 200 bis 300 Jahren haben und sind um die 6 m hoch sind.

Die Köcherbäume (Aloe dichotoma) gehören zur Gattung der Aloe, können 300 Jahre alt und bis zu 9 m hoch werden. Der Name der Köcherbäume leitet sich von den Buschleuten ab, die die Äste benutzten, um sich Köcher herzustellen. Das Holz der Köcherbäume ist sehr leicht und innen schwammig, so dass sich die Äste leicht aushöhlen lassen. Ihr Vorkommen erstreckt sich nur auf sehr heiße Gebiete Namibias und Südafrikas. Warum die Köcherbäume im Gebiet um Keetmanshoop vermehrt auftreten, ist nicht bekannt.

Zwischen den Köcherbäumen stehen viele Doleritfelsen und bilden einen malerischen Kontrast zu den Bäumen. Interessant ist, dass es auf der Farm eine Steinformation gibt, mit welcher das Kinderlied „Bruder Jakob“ angeschlagen werden kann, da die oberen 6 Steine beim Anschlagen jeweils einen spezifischen Ton erzeugen.

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